
Alkohol oder andere Substanzen können zunächst Genuss, Entspannung oder Teil des sozialen Lebens sein. Manchmal verändert sich diese Funktion mit der Zeit.
Vielleicht brauchst du mehr als früher, trinkst häufiger als geplant oder nutzt Konsum zunehmend, um Stress, Ärger oder unangenehme Gedanken abzuschalten.
Es geht zunächst nicht um ein Etikett. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen, welche Bedeutung Konsum in deinem Leben bekommen hat.
Veränderung beginnt oft damit, die eigene Situation möglichst klar zu verstehen.
Aus einem Getränk werden regelmäßig mehrere oder gesetzte Grenzen halten nicht lange.
Alkohol oder andere Substanzen werden zunehmend genutzt, um Stress oder Gefühle herunterzufahren.
Wann, wo und wie viel konsumiert wird, beschäftigt dich häufiger als früher.
Partner, Familie oder andere Menschen sprechen deinen Konsum an.
Du hast dir bereits vorgenommen, weniger oder gar nicht zu konsumieren – und es klappt nicht dauerhaft.
Gesundheit, Beziehungen, Arbeit oder Alltag werden zunehmend beeinflusst.
Nur zu sagen „Ich trinke weniger“ reicht häufig nicht, wenn Konsum im Alltag eine bestimmte Aufgabe übernommen hat.
Deshalb schauen wir gemeinsam darauf, wann und warum du konsumierst, welche Situationen besonders schwierig sind und welche Alternativen tatsächlich funktionieren können.
Sie kann mit einem offenen Gespräch darüber beginnen, welche Rolle Konsum heute in deinem Leben spielt.
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