
Wut kann ein wichtiges Signal sein. Sie zeigt beispielsweise, dass Grenzen überschritten werden, etwas ungerecht erscheint oder Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden.
Problematisch kann es werden, wenn die Reaktion regelmäßig stärker ausfällt, als die Situation eigentlich verlangt – oder wenn Konflikte immer wieder eskalieren.
Dann lohnt es sich, nicht nur auf den letzten Auslöser zu schauen, sondern auf das, was davor passiert.
Genau dort kann Veränderung beginnen.
Kleinigkeiten reichen aus und du merkst, wie die Spannung sofort steigt.
Gespräche werden schneller heftiger, obwohl du dir vorgenommen hattest, ruhig zu bleiben.
Statt zu explodieren, machst du komplett zu und lässt niemanden mehr an dich heran.
Bestimmte Situationen lösen zuverlässig dieselben Reaktionen aus.
Nach einem Streit siehst du vieles anders und fragst dich, warum es wieder so weit kam.
Innerlich bist du häufig angespannt und hast das Gefühl, ständig reagieren zu müssen.
Wir schauen gemeinsam darauf, welche Situationen dich besonders treffen, welche Gedanken und Gefühle dabei entstehen und an welcher Stelle du noch Einfluss nehmen kannst.
Das Ziel ist nicht, Gefühle wegzudrücken. Es geht darum, mehr Wahlmöglichkeiten im Umgang damit zu entwickeln.
Ein erstes Gespräch kann helfen, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen.
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